An einem ereignisreichen Wochenende fahren wir in die Ukraine, um auch in diesem sehr kalten Winter unsere Solidarität zu zeigen und den Menschen, die so viel verloren haben und nun häufig täglich für mehrere Stunden im Dunkeln und Kalten ausharren müssen, Unterstützung zu bieten.

 

Während in Abu Dhabi verhandelt wird, beschießt Russland Kiew und Charkiw, und unsere Fahrer passieren gerade die Grenze zur Ukraine. Auch in Lviv gab es Luftalarm, und die Sorge vor Angriffen war bei allen spürbar. Doch nicht nur das konnten wir selbst spüren, sondern auch die Zuversicht und den Mut der Menschen, die täglich mit den Folgen des Krieges leben müssen.

 

Im kalten Schnee haben unsere Männer ausgepackt. Und dann konnten wir gemeinsam mit Sametut Hilfsgüter verteilen. Wir konnten Familien Thermobecher übergeben, mit denen sie ihre Mahlzeiten und Getränke warmhalten können. Für die Kinder haben wir warme Thermounterwäsche gekauft, während wir für alten Menschen Vitamine und für viele Haushalte Solarlampen besorgt haben. Die Menschen haben diese Sachen dankend an diesem Samstag von uns entgegengenommen.

 

Schlussendlich konnten wir auch dieses Mal wieder Kinderaugen zum Strahlen bringen – nicht nur durch eine kleine Schneeballschlacht, sondern vor allem durch die vielen Geschenke, die wir dank der Unterstützung der Mitarbeiter der DKB und von Wertraum für die Kinder in Lviv, Oleksandria und Reni gepackt haben.

 

Vor der Rückfahrt haben unsere Männer noch ein paar weitere Hilfsgüter zur örtlichen Post gebracht, um noch ein paar Geschenke an das Waisenheim in Woinowka zu schicken. Außerdem haben wir noch ein Notstromaggregat nach Reni verschickt. Ihr könnt gespannt sein, auf die nächste Neuigkeit, wie dieses genutzt wird.

 

Ohne die vielen helfenden Hände, wären solche Unterstützungen nicht möglich. Wir danken allen Menschen mit Herz. Lasst uns weiter gemeinsam dort helfen, wo die Hilfe am nötigsten gebraucht wird.