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8.9.2022 Die regierende Bürgermeisterin zu Besuch

Heute hat sich die Regierende Bürgermeisterin mit uns getroffen, um uns ihre Unterstützung für unser Engagement in der Ukraine zuzusichern. Berlin Hands e.V. ist die erste gemeinnützige ehrenamtliche Hilfsorganisation, die sie zu diesem Zweck persönlich besucht.

Die Regierende Bürgermeisterin hat uns geholfen den Kontakt zu Ivan Fedorow, dem Bürgermeister von Melitopol (derzeit im Exil) herzustellen. Nun können wir eine 6 Tonnen große Hilfslieferung nach Saporischschja bringen und dort helfen Binnenvertriebene aus dem besetzten Melitopol zu versorgen.

In einem sehr anregenden Gespräch konnten wir über den gemeinsamen Wunsch nach Solidarität sowie unsere Arbeitsweise als Hilfsorganisation aber auch unsere Engpässe sprechen. Zum Schluss verabschiedete sich die Bürgermeisterin und wünschte uns eine erfolgreiche, gute Fahrt und Durchhaltevermögen.

 

https://www.berlin.de/ukraine/helfen/#headline_1_7

 

https://www.instagram.com/p/CiPSTS4KZ8D/?igshid=MDJmNzVkMjY=

 



24.6.2022 Besuch am Georg-Büchner-Gymnasium

Am 24.6.2022 hat Berlin Hands im Georg-Büchner-Gymnasium Lichtenrade eine Informationsveranstaltung zur Lage in der Ukraine organisiert und die Schüler*innen über die Historie und den aktuellen Stand ins Bilde gesetzt. Olena, eine aus der Ukraine geflüchtete Frau, berichtete über ihre Flucht und ihr zerstörtes Zuhause. Außerdem haben Schüler*innen ein Live-Videointerview mit unseren Kontaktpersonen in Nowomoskowsk und Lviv (Ukraine) geführt. Danach konnten die Schüler*innen in kleineren Gesprächsrunden Fragen an Vereinsmitglieder und weitere, zu diesem Zwecke eingeladene, Ukrainerinnen stellen. Im anschließenden Feedback haben sich zahlreiche Schüler*innen für die Informationen und vor allem das Teilen der sehr emotionalen Lebensgeschichten der Ukrainer*innen bedankt. Es war eine gelungene Veranstaltung, die viele Anwesende berührt hat.

Unten siehst Du ein paar Impressionen.


Wer wir sind

Wir sind eine bunte Gruppe von Berliner*innen mit teilweise polnischen Wurzeln, die der starke Wunsch eint, die Menschen, die unmittelbar unter dem Krieg leiden, zu unterstützen. Unsere direkten Kontakte nach Polen und in die Ukraine haben uns die dramatische Situation vor Ort in der Ukraine und auch in unserem Nachbarland, das noch immer die meisten Flüchtlinge aufnimmt, deutlich nähergebracht. Darum haben wir uns entschlossen, dort zielgerichtet zu helfen, wo wir durch unseren engen Kontakt genau wissen, welche Art der Unterstützung benötigt wird.



Wie wir helfen

 

 

Durch unseren engen Kontakt in der polnischen Stadt Kłobuck haben wir erfahren, mit wieviel Herz aber wenig Mitteln die Menschen in Schlesien den flüchtenden Ukrainern helfen. Wir haben, um zu helfen, Gespräche mit Kinderheimen und Aufnahmelagern in Polen aufgenommen und dort unsere ersten Hilfsgüter hin geliefert. Über diese Kontakte entstanden weitere Kontakte zu anderen bedürftigen Kinderheimen, Krankenhäusern und Gemeinden, schließlich auch direkt in die Ukraine.

 

 

So können wir nunmehr nicht nur die polnischen Kinderheime unterstützen, die traumatisierten Kindern und Frauen eine erste schützende Unterkunft gewähren, sondern auch Gemeinden und Krankenhäuser, die Binnenvertriebene versorgen, die ihr zu Hause verloren haben, teils und schwer verletzt wurden und die nicht die Möglichkeit haben, das Land zu verlassen. Außerdem arbeiten wir mittlerweile mit der Hilfsorganisation Right Direction zusammen, die seid Beginn des Krieges Menschen aus den Kriegsgebieten rausholt, um sie in Sicherheit zu bringen.

 

 

 Mittlerweile haben wir ein Netzwerk enger Kontakte, denen wir vertrauen und mit denen wir regelmäßig besprechen, welche Bedarfe an welchen Orten sind, um dann zu entscheiden, wo unsere nächste Hilfsgütertour hingeht.

 

 


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